WILLKOMMEN bei der Glasbläserzunft Glashütte
WILLKOMMEN bei der Glasbläserzunft Glashütte

Die Geschichte der Glasbläserzunft Glashütte e.V.

Entstehung

 

Im Ortsteil Glashütte herrschte schon seit Jahrzehnten ein reges närrisches Treiben zur Fasnetszeit. Aus Freude an dieser närrischen Zeit versammelten sich am 24 Januar 1994 fünfundfünfzig gleichgesinnte närrische Bürger um über eine Narrenzunft in Glashütte nachzudenken. Das Bestreben war, närrisches Brauchtum aufgrund mittelalterlicher Glashütter Geschichte auf die Beine zustellen.

Am 19 April 1995 fand die Gründungsversammlung im Landgasthof Schwanen statt, bei der sich 44 Gründungsmitglieder  in die Vereinsliste eintrugen.

Heute zählt die Zunft 192 Mitglieder. Davon sind 131 Mitglieder aktiv dabei.

 

Historisches

 

Nach langer Forschungsarbeit fand man heraus, dass Glashütte von einer "glaserzeugenden" Hütte abstammt.

Flur und Wegenamen sowie Erd - Aufschlüsse und Ruinen lassen recht anschaulich erkennen, dass die Fläche des Truppenübungsplatzes Heuberg in früheren Zeiten nicht nur landwirtschaftlich sondern auch industriell genutzt wurde. Der karge Boden und das raue Klima zwangen die Menschen, neben der herkömmlichen Landwirtschaft gewerbliche Produktionsstätten zu betreiben.

Als typisches Beispiel dafür kann die “ Lenzerhütte “ auf der Gemarkung Straßberg gelten. Benachbarte Forste wie Glashüttekopf, Glaswald und Glashütterweg deuten unmissverständlich auf die frühere zusätzliche Erwerbsquelle hin.

Bei der “ Lenzerhütte “ handelt es sich um einen ehemaligen herrschaftlichen Pachthof, der auf einen Besitzer namens Laurenl Haugen zurück geht.

Das Anwesen habe aus zwei Wohnhäuser nebst Scheune und Stallungen bestanden und sei im Jahre 1625 urkundlich erwähnte Glashütte gewesen.

Das Hofgut “ Lenzerhütte “ bei Straßberg war für die Zeit vom 01. Februar 1890 bis 1904 an einen gewissen Räffle verpachtet der am 23 Juli 1901 verstarb.

1907 wurden die Gebäude auf Abbruch versteigert und 1913 wurde die “ Lenzerhütte “ vom Reichfiskus für den Übungsplatz Heuberg gekauft.

Aus der amtlichen Beschreibungen der Kreise und Gemeinden des Regierungsbezirks Tübingen  kann entnommen werden dass die ehemalige “ Lenzerhütte “  mit der im 16 Jahrhundert bezeugten Glashütte identisch ist.

Mit ziemlicher Sicherheit kann dies  durch ein Protokoll vom 08. Mai 1630 über die Befragung von 17 Zeugen bewiesen werden.

Darin gibt Glaser Georg Haug urkundlich an, dass sein verstorbener Vater Michael Haug, vor ungefähr 55 Jahren von seinem Vater Lorenz Haug die Glashütte mit Holz und Feld gekauft und 15 Jahre besessen hat.

Weiter ist bekannt das der Ort, welcher nun Glashütte heißt, im Jahre 1570 noch Waldgebiet war. Herr Adolf Dieteg “ von Westerstetten “ hat dieses Gebiet an den Glaser und Hüttenmeister Lorenz Haug aus Stetten a.k.M  für 800 Gulden verkauft.

Als Ersatz für den Verlust seiner  und seiner Verwandten Ansprüche an die Glashütte sind dem Enkel des Lorenz Haug, Georg Haug, 100 Gulden ausgezahlt worden.

Nach langer Forschungsarbeit fand man heraus, dass Glashütte von einer "glaserzeugenden" Hütte abstammt.

Flur und Wegenamen sowie Erd - Aufschlüsse und Ruinen lassen recht anschaulich erkennen, dass die Fläche des Truppenübungsplatzes Heuberg in früheren Zeiten nicht nur landwirtschaftlich sondern auch industriell genutzt wurde. Der karge Boden und das raue Klima zwangen die Menschen, neben der herkömmlichen Landwirtschaft gewerbliche Produktionsstätten zu betreiben.

Als typisches Beispiel dafür kann die “ Lenzerhütte “ auf der Gemarkung Straßberg gelten. Benachbarte Forste wie Glashüttekopf, Glaswald und Glashütterweg deuten unmissverständlich auf die frühere zusätzliche Erwerbsquelle hin.

Bei der “ Lenzerhütte “ handelt es sich um einen ehemaligen herrschaftlichen Pachthof, der auf einen Besitzer namens Laurenl Haugen zurück geht.

Das Anwesen habe aus zwei Wohnhäuser nebst Scheune und Stallungen bestanden und sei im Jahre 1625 urkundlich erwähnte Glashütte gewesen.

Das Hofgut “ Lenzerhütte “ bei Straßberg war für die Zeit vom 01. Februar 1890 bis 1904 an einen gewissen Räffle verpachtet der am 23 Juli 1901 verstarb.

1907 wurden die Gebäude auf Abbruch versteigert und 1913 wurde die “ Lenzerhütte “ vom Reichfiskus für den Übungsplatz Heuberg gekauft.

Aus der amtlichen Beschreibungen der Kreise und Gemeinden des Regierungsbezirks Tübingen  kann entnommen werden dass die ehemalige “ Lenzerhütte “  mit der im 16 Jahrhundert bezeugten Glashütte identisch ist.

Mit ziemlicher Sicherheit kann dies  durch ein Protokoll vom 08. Mai 1630 über die Befragung von 17 Zeugen bewiesen werden.

Darin gibt Glaser Georg Haug urkundlich an, dass sein verstorbener Vater Michael Haug, vor ungefähr 55 Jahren von seinem Vater Lorenz Haug die Glashütte mit Holz und Feld gekauft und 15 Jahre besessen hat.

Weiter ist bekannt das der Ort, welcher nun Glashütte heißt, im Jahre 1570 noch Waldgebiet war. Herr Adolf Dieteg “ von Westerstetten “ hat dieses Gebiet an den Glaser und Hüttenmeister Lorenz Haug aus Stetten a.k.M  für 800 Gulden verkauft.

Als Ersatz für den Verlust seiner  und seiner Verwandten Ansprüche an die Glashütte sind dem Enkel des Lorenz Haug, Georg Haug, 100 Gulden ausgezahlt worden.

 

Das Zunfthäs

 

In enger Zusammenarbeit mit Herrn Jürgen Hohl entstand letztendlich die heutige Fasnetsfigur.

Die Farben rot und gelb des Gollers und der Socken weisen auf die Farben des Ortes Glashütte und des Feuers das zur Glasherstellung benötigt wurde hin.

Die geflickte schwarze Hose sollen auf die Holzkohle und ärmliche Verhältnisse der damaligen Zeit hinweisen.

Grün der Jacke steht für die Farbe des Glases.

Der braune Lederschurz diente als Schutz gegen die Hitze.

Die dicken Backen und der runde Mund der Maske weisen auf die Tätigkeit des Glas blasen hin.

 

 

Glas-Marie und Flascha-Hannes

 

Zur Ergänzung unserer Zunft wurde 2010 eine neue Figur geschaffen. Die Glas-Marie und der Flascha-Hannes laufen ohne Maske am Ánfang des Umzuges mit.

Die Figuren berufen sich auf der Mittelalterliche "Glashütte" in unserem Ort, von der das ferige Glas in die Umgebung ausgeliefert werden musste.

 

 

Die Hitda-Kracher

 

Am 25. November 1998 wurde im Landgasthof Schwanen unsere Guggenmusik Hitda- Kracher gegründet, die eine weitere Gruppe neben dem Glasbläser der Glasbläserzunft ist.

Die Guggenmusik hat derzeit 27 aktive Mitglieder.

Sie von der Gründung an bis  August 2003 von Birgit Riester aufgebaut und geleitet. Seit August 2003 steht sie unter der Führung von Melanie und Bettina Straub.

 

 

Unsere Zunftmeister

 

19.04.1995  bis  11.11.2006:  Otto Trenker 

11.11.2006 bis 14.11.2015:  Dietmar Frey

Seit 14.11.2015 bis XX.XX.XXXX: Christian Szofer

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